Trailerbike

© Valeska Zepp

Für Kinder, die nicht mehr im Kindersitz sitzen können oder möchten, die aber gleichzeitig noch nicht in der Lage sind vor allem längere oder gefährliche Strecken alleine Fahrrad zu fahren, ist das Trailerbike eine gute Alternative. Dieses "Anhängefahrrad" oder auch Nachläufer genannt, das sich für alle Zugräder eignet, wird am besten am Gepäckträger (durch kürzeren Hebelweg sicherer und stabiler statt an der Sattelstütze) befestigt. Lenker und Sattel sollten höhenverstellbar sein und sich an die Bedürfnisse des Kindes anpassen lassen. Schaltungen am Trailerbike sind empfehlenswert, damit Kinder bei hohen Geschwindigkeiten nicht ins Leere treten. Beim Kauf sollte zum einen darauf geachtet werden, dass  Montage und Demontage schnell und ohne viel Werkzeug möglich sind und zum anderen auf gute Qualität. Denn in verschiedensten Tests wurde bei Billigmodellen von Trailerbikes das hohe Risiko eines Kupplungsbruchs bemängelt (siehe RADschlag-Empfehlungen am Ende der Seite). Ältere und kräftigere Kinder werden vom passiven/gezogenen zum aktiven/mithelfenden Partner. Schon Fünfjährige können so einen Erwachsenen auf der Ebene bereits zeitweise "schieben", und am Berg entlasten.

Preis: zwischen 100- 400 Euro

Vorteile:

  • flexible Tandems nach Bedarf
  • gegenüber Tandemkupplung und -stange ist mitradeln möglich
  • erhöhte Stabilität durch Vorderrad- und Lenker-Blockade des Kinderrades

Nachteile:

  • kein eigenständiges Fahrrad
  • im Vergleich zu Tandemstange und -kupplung teuer

Weitere Trailersysteme sind die Tandemkupplung und die Tandemstange (bei beiden wird das gesamte Kinderfahrrad an das Erwachsenenfahrrad angekoppelt).