Drahtreifen

© Schwalbe

Nur mit guten Reifen rollt ein Rad wirklich leicht. Doch die Bedeutung der Reifen für das sichere Rad wird vielfach unterschätzt. Da die Bereifung der größte Verschleißartikel des Rades ist, bietet es sich beim nächsten Reifenwechsel an, das Rad ein wenig aufzuwerten. Reifen halten übrigens nicht ewig, denn das Gummi altert auch beim (mehrjährigen) Winterschlaf in Keller oder Garage. Im Frühjahr sollten die Reifen geprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Ein Reifen muss ausgetauscht werden, wenn der luftlose Reifen Furchen im Gummi zeigt, sobald man ihn mit den Fingern zusammendrückt.

Neue Reifen laufen nicht nur ruhiger, sondern auch deutlich leichter. Neben dem Leichtlauf ist die Pannensicherheit das entscheidende Merkmal. Was nützt ein Fliegengewicht von nur 250 Gramm auf einem Trekkingrad mit einem sensationellen Rollwiderstand, wenn der Pneu schon auf dem ersten Waldweg seinen Geist aufgibt?

Der Drahtreifen wird im Gegensatz zum Schlauchreifen (Radrennsport) an fast allen Radtypen verbaut. Eine besonders leichte Form des Drahtreifens ist der Faltreifen, beim dem der Drahtring durch einen Aramidgürtel ersetzt ist, der den Reifen faltbar macht.

Schutz vor Eindringlingen

Moderne Trekking- und Cityreifen sind mit Pannenschutzgürteln ausgestattet, die einer Reifenpanne vorbeugen sollen. Der Marathon mit Smart-Guard-Einlage von Schwalbe beispielsweise ist im Prinzip, wie die Werbung es ausdrückt, „nicht plattbar“, denn auch Nägel oder Dornen vermögen den Reifen nicht zu durchstechen. Ein solch robuster Reifen hat natürlich sein Gewicht – aber auch seinen Preis. Eine Mehrinvestition, die sich jedoch auszahlt. Übrigens sollte man seine Reifen ruhig ab und zu nach Dornen und Glassplittern absuchen und diese entfernen. So lässt sich mancher Plattfuß vermeiden.

Wer viel im Dunkeln unterwegs ist, sollte sich Reifen mit einem Reflexgürtel zulegen, die im Scheinwerferlicht hell leuchten.