Packtaschen

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Packtaschen werden am Gepäckträger oder dem Lowrider (Gepäckträger für vorne) befestigt und nehmen (fast) alles auf, was man gerade transportieren möchte. Wenn die Packtaschen zumindest ein Unterfach haben, bleibt auch die Ordnung immer erhalten. Kleine aufgesetzte Fächer nehmen wichtige Utensilien auf und ersparen lange Suchaktionen. Genauso angenehm sind kleine Reißverschlusstaschen und -fächer im Deckel oder im Inneren der Taschen. Ein flacher Boden erlaubt es, die Taschen auf den Boden zu stellen. Beidseitig aufgebrachte Reflektoren erhöhen die Sicherheit in der Dämmerung und bei Nacht.

Mit Hilfe langer Riemen können zusätzlich Schlafsack oder Isomatte befestigt werden. Lowridertaschen nehmen 15 bis knapp 30 Liter Gepäck pro Paar auf, Taschen für den Gepäckträger etwa 30 bis 45 Liter pro Paar.

Der Befestigungsmechanismus sollte ein Lösen der Taschen durch Ziehen am Tragegriff ermöglichen. Meist werden Dreipunkt-Befestigungen verbaut. Hinsichtlich der Fersenfreiheit ist die Verstellbarkeit der Taschen wichtig. Gerade bei großen Füßen sollte man eine Tasche vor dem Kauf beim Fachhändler zunächst am eigenen Rad ausprobieren, denn auch Gepäckträger fallen unterschiedlich aus. Regenschutzhüllen oder von vorneherein wasserdichte Taschen mit Rollverschluss sind ein Muss, wenn man nicht unangenehme Überraschungen erleben möchte. Zusätzlich packt man seine sieben Sachen innerhalb der Taschen in Plastiktüten, am besten thematisch sortiert.