Kinder fahren mit

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Kindersitze

Kindersitze für das Fahrrad der Eltern sind praktisch und meist eine preiswerte Alternative zum Fahrradanhänger. Sie bieten sich für Kinder an, die schon sicher und stabil sitzen können. Das ist normalerweise ab etwa 8 Monaten der Fall. Es gibt drei Möglichkeiten, Kindersitze zu befestigen: vor dem Lenker, zwischen Lenker und Sattel und über dem Gepäckträger. Diese verschiedenen Systeme bringen unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich, die beim Kauf berücksichtigt werden sollten.

Anhänger

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Familien sind mit Fahrradanhängern mobil und brauchen auch bei kleinen Kindern nicht auf Aktivitäten mit dem Rad zu verzichten. Während der letzten zehn Jahre haben sich Handhabung und Sicherheit von Anhängern stetig verbessert. Der Schutz vor Witterungseinflüssen, die größere Bewegungsfreiheit für Kinder und die Möglichkeit, zusätzliches Gepäck transportieren zu können, kommen als weitere Vorteile hinzu. Auch beeinflusst ein Anhänger das Fahrverhalten nicht so stark wie ein Sitz. Das Fahrrad ist stabiler in Kurven und es kann gefahrenlos kurz abgestellt werden.

Trailersysteme

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Für Kinder, die nicht mehr im Kindersitz sitzen können oder möchten, die aber gleichzeitig noch nicht in der Lage sind, auf längeren oder gefährlichen Strecken alleine Fahrrad zu fahren, sind Trailersysteme eine gute Alternative: Mithilfe von Tandemkupplung, Tandemstange und Trailerbike können Kinder- und Erwachsenenrad miteinander werden.

Mit einer Tandemkupplung oder einer Tandemstange wird das Kinderrad (zwischen zwölf und zwanzig Zoll) mit dem Erwachsenenrad verbunden. Ein Wechsel zwischen eigenständigem Fahren der Kinder und 'Taxibetrieb' ist möglich. Wenn die Eltern ohne die Kinder fahren, verbleibt die "Verbindung" am Fahrrad.
Beim Trailerbike, auch "Anhängefahrrad" oder  Nachläufer genannt, wird ein Einrad ans Erwachsenenfahrrad angehängt und das Kind kann erste Radfahrerfahrungen im Straßenverkehr aus einer sicheren Position heraus machen.

Beim Kauf dieser Trailersysteme sollte sowohl auf eine gute Qualität geachtet werden als auch auf eine leichte Montage- und Demontagemöglichkeit.

RADschlag-Empfehlungen zu diesem Thema mit Bewertungsfunktion:

20.09.11

Das Familien-Fahrrad-Buch (Fehlau/Gebel)

Ob Kinderanhänger, Kombirad, Laufrad oder erstes Jugendfahrrad: Es gibt heute fast unüberschaubar viele Familienfahrräder auf dem Markt. Das Buch gibt einen Überblick über das aktuelle Angebot und informiert über alle Aspekte, auf die es beim Fahrradkauf ankommt.

Hier geht es zu einer Bestellmöglichkeit (Delius Klasing Verlag).

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29.10.09

Mit Kindern klimaverträglich unterwegs (vzbv)

In dieser vom VCD erstellten Broschüre werden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie Familien entspannt, kostengünstig und sicher ohne Auto mobil sein können. Die Publikation entstand im Rahmen der bundesweiten Klimaschutzkampagne unter dem Motto "für mich. für dich. fürs klima", die von einem breiten Netzwerk aus Verbraucherzentralen und -verbänden getragen wird.

Hier geht es zur Broschüre (pdf, 5 mb).

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08.10.09

Mobil mit Kind und Rad (ADFC)

Diese Broschüre liefert Eltern umfangreiche Informationen zur Fortbewegung ihres Kindes auf Rädern: Vom sinnvollen Fahrtraining über rechtliche Fragen bis hin zu Tipps für das richtige Rad.

Hier geht es zur Broschüre des ADFC (pdf, 2,37 mb).

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07.10.09

Fahrradkindersitze. So fährt Ihr Kind sicher (Stiftung Warentest)

Im Test: Fahrradkindersitze für die Montage vor oder hinter dem Fahrer. Preise: 30 bis 119 Euro.

Hier geht es zum kostenpflichtigen Download des Testberichts.

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07.10.09

Kind im Fahrradanhänger oder Kindersitz? (ADAC)

Solange der Nachwuchs nicht in die eigenen Fahrradpedale treten kann, fährt er bei den Eltern mit – im Fahrradkindersitz oder im speziellen Anhänger. Welches die Stärken und die Schwächen der beiden Systeme sind, hat der ADAC im Testlabor und in der Praxis untersucht.

Hier geht es zu weiteren Informationen und zum Testbericht.

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