Trainingsinhalte

Die Inhalte hängen ganz wesentlich davon ab, wie viel bereits vorher zu Hause während der Vorbereitungsperiode trainiert wurde. Bei einem Trainingslager Ende Februar wird das Training der Grundlagenausdauer sicherlich den größten Teil der Kilometerleistung ausmachen. Ein intensives Training zu diesem Zeitpunkt wäre sinnlos: Die Sportlerinnen und Sportler haben bis dahin unter Umständen noch nicht einmal eine Trainingsgrundlage von 2.000 Kilometern erfahren.

Im April oder während der Saison wird dagegen der Schwerpunkt mehr auf spezielle konditionelle Eigenschaften gerichtet sein. Dabei wird dann der Feinschliff der vorhandenen Kondition mit gezielten, intensiveren Methoden vorgenommen.

Generell sollte das Trainingslager dazu genutzt werden, große Umfänge zu trainieren, denn dafür ist zu Hause nur selten Zeit. Hat man zuvor bereits viel trainiert, baut man einige intensive Trainingsphasen wie Kraftausdauertraining und Entwicklungsbereich-Intervalle ein. Bei entsprechender Form ist die Teilnahme an örtlichen Rennen möglich.

Auf zwei bis vier in der Kilometerleistung zunehmende Tage folgt jeweils ein Regenerationstag mit einer lockeren ein- bis zweistündigen Ausfahrt. Daran schließt sich wieder ein Belastungszyklus von zwei bis vier Tagen an – diesmal jedoch mit größeren Umfängen als während des ersten. Dosiertes Kraftausdauertraining sollte in jedem Fall in den Trainingsplan aufgenommen werden; je höher der Trainingszustand ist, desto mehr Krafttraining kann absolviert werden.

Abwechslung vom Rad

Neben dem Radtraining dürfen Stretching und Funktionsgymnastik nicht zu kurz kommen. Der Frühsport vor dem Frühstück ist für viele eine Überwindung. Ob man ihn benötigt, muss individuell entschieden werden. Sportspiele (Tischtennis, Tennis, Volleyball) – nicht zu intensiv betrieben – stellen eine angenehme Abwechslung dar und ein ausgewogenes Freizeitprogramm lässt keine Langeweile aufkommen.

Vorsicht ist jedoch beim Schwimmen geboten: Erkältungsanfällige Radfahrerinnen und -fahrer können sich hierbei sehr leicht unterkühlen und mit einer Erkältung für den Rest des Trainings ausfallen. Möchte man jedoch unbedingt schwimmen, so sollte dies auf die letzten Tage verschoben werden. Gegen heiße Entspannungsbäder oder Whirlpool- oder kurze Saunabesuche ist jedoch nichts einzuwenden.

RADschlag-Empfehlungen zu diesem Thema mit Bewertungsfunktion (Weitere Quellen finden sich in der Datenbank.):

23.09.09

Tipps fürs Trainingslager (Becker)

Dieser Artikel gibt hilfreiche Tipps zur Durchführung eines Trainingslagers und warnt vor einigen typischen Verhaltensfehlern.

Hier geht es zum Artikel.

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17.09.09

Das große Buch vom Radsport (Schmidt)

Das große Buch vom Radsport behandelt alle Radsport-Disziplinen und wird damit zum Standardwerk für alle Aktiven und Trainer. Erstmalig bietet dieses Werk einen kompletten Überblick des aktuellen Wissensstands in vielfältigen Themenbereichen dieser faszinierenden Sportart. Dabei steht die Verknüpfung von wissenschaftlichen Studien und der Trainingspraxis im Vordergrund.

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