Flächenversiegelung

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Verkehr benötigt Fläche: Es müssen Straßen und Parkplätze, Brücken, Tunnel, Lärmschutzwälle und dergleichen Verkehrsinfrastruktur mehr gebaut und unterhalten werden. Die täglich für den Verkehr und die Bebauung neu in Anspruch genommene Fläche ist seit 1992 von 120 Hektar auf gegenwärtig 104 Hektar/Tag gesunken. Damit geht aber noch immer ein Areal von etwa 148 Fußballfeldern pro Tag verloren. Daher lautet das langfristige politische Ziel, diesen Verbrauch bis zum Jahr 2020 auf 30 Hektar zu vermindern.

Durch den Bau von Verkehrswegen und Siedlungsflächen werden Lebensräume von Tieren und Pflanzen unterbrochen und verkleinert. Viele gehen ganz verloren. Deshalb stellt die Flächenzerschneidung eine zentrale Ursache des Artenverlustes dar.

Die Verdichtung und Versieglung des Bodens hat zudem einen negativen Einfluss auf die im Boden ablaufenden biologischen Prozesse und das Versickern des Niederschlagswassers. Dies kann den regionalen Wasserhaushalt beeinträchtigen, was sich in manchen Gebieten durch ein gestiegenes Hochwasserrisiko bemerkbar macht. Nicht zuletzt wird die für den Verkehr beanspruchte Fläche einer anderweitigen Nutzung, wie zum Beispiel Erholung oder Landwirtschaft, entzogen.

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23.09.09

Das versiegelte Land (Kriese)

In diesem Aufsatz werden die durch die Flächenversiegelung hervorgerufenen Probleme auf Natur und Gesellschaft sowie ihre Ursachen dargestellt und Handlungsaufforderungen an die Politik formuliert.

Hier geht es zum Aufsatz.

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