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© A.Schmidt

Die Mittelmeerländer sind durch ihre klimatischen Verhältnisse prädestiniert für ein Trainingslager im Frühjahr: Die Tagestemperaturen erreichen hier oft schon im Februar angenehme 20 Grad Celsius, sodass man schon mit kurzer Hose trainieren kann. Sowohl Profi- als auch Hobbysportlerinnen und -sportler geben sich deshalb in jedem Frühjahr auf Mallorca ein Stelldichein: Sie nutzen das milde Klima und die relativ verkehrsarmen Straßen der Insel, um ihre Form zu verbessern.

Aber auch in Mitteleuropa sind Trainingslager im Frühjahr und Sommer möglich, wenngleich hier mit jedem Wetter gerechnet werden muss. Teilweise gehen Amateurmannschaften mittlerweile dazu über, ihre Trainingslager im eigenen Land zu verbringen. Damit holen sie sich nicht zuletzt durch das wechselhafte Wetter die nötige Härte für die Frühjahrsklassiker und sparen nebenbei Geld. Im Jugendbereich sind Trainingslager im eigenen Land sehr zu empfehlen.

Das größte Problem bei einem Trainingslager im Frühjahr in Mitteleuropa ist allerdings die Erkältungsgefahr, die bei richtigem Verhalten und ausgewogener Ernährung allerdings in Grenzen gehalten werden kann. Fährt man in den Süden, so erwischt einen ein Infekt oft während der ersten Wochen nach der Rückkehr. Trainingsalternativen bei schlechtem Wetter – beispielsweise auf Trainingsrollen oder in der Sporthalle – vermindern jedoch das Infektionsrisiko.