Fitnesstrainer und Infektstopper

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Radfahren fördert die gesundheitliche Entwicklung von Jung und Alt, Eltern und Kindern in mehrfacher Hinsicht:

Übergewicht vorbeugen oder entgegenwirken

In Kombination mit einer gesunden Ernährung beugt Bewegung mit Fahrrad, Roller und Co Übergewicht vor und hilft Kindern mit Gewichtsproblemen, diese zu verringern. Indem Übergewicht und Fettleibigkeit vermieden werden, werden auch deren Folgekrankheiten ausgeschlossen wie Diabetis, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gelenkverschleiß, Haltungsschäden und andere orthopädische Probleme.

Motorik und Fitness trainieren

Je häufiger und je länger Rad, Roller und Co im Alltag - auf dem Weg zur Kita, zur Schule, zu Freunden oder zum Sport - genutzt werden, desto mehr wird die Ausdauerfähigkeit und die Motorik von Kindern trainiert. 

Radfahren ist auch ein guter Fitnesstrainer für Erwachsene, weil es eine ideale Kombination aus optimalem Trainingseffekt und geringem Verletzungs- oder Schädigungsrisiko bietet. Beim Radfahren trägt man nicht sein eigenes Körpergewicht und Gelenkprobleme treten bei dieser Bewegungsform nur sehr selten auf. Wer regelmäßig mit dem Rad trai­niert, nimmt bei angepasster Ernährung langfristig, dauerhaft und gesund ab, denn der Stoffwechsel wird aktiviert und optimiert.

Das Herz-Kreislauf-System erhält durch Radfahren einen sanften – und wenn gewünscht auch sehr starken – Trainingsreiz, sofern man nicht nur auf dem Sattel sitzt oder ausschließlich Schrittgeschwindigkeit fährt. Wer mit zügiger Trittfrequenz auf seinem Rad trainiert, tut etwas für sein Herz und zwar ohne dass der Blutdruck stark ansteigt. Ein größeres Sportlerherz bekommt man zwar erst nach vielen Trainingsjahren, aber das Herz passt sich bereits bei Trainingsbeginn funktional an: Es pumpt effizienter und hat längere Erholungspausen zwischen den Schlägen. Außerdem werden Muskulatur und Organe besser durchblutet und der Blutdruck wird reguliert. Kurzum: Herz und Kreislauf werden durch Radfahren wesentlich leistungsfähiger und sie arbeiten in Ruhe viel schonender.

Wahrnehmungs- und Koordinationsfähigkeit schulen

Die komplexen motorischen Anforderungen des Roller- und Radfahrens schulen die verschiedenen Formen der Wahrnehmung und die Koordinationsfähigkeit von Kindern. Radfahren ist demnach eine gute Vorbereitung für andere Sportarten.

Infekte stoppen

Bewegung an der frischen Luft erhöht die Leistungsfähigkeit des Immunsystems und macht Kinder widerstandsfähiger gegenüber Infekten. Deshalb ist das Rollern und Radfahren eine ideale Viren- und  Bakterienbremse.

RADschlag-Empfehlungen zu diesem Thema mit Bewertungsfunktion:

30.08.09

Cycling & Health - Kompendium gesundes Radfahren (Froböse)

Das erste Kapitel stellt die positiven Effekte des Radfahrens dar und beschreibt detailliert die Veränderungen an den Organen und im Körper. Im nächsten Kapitel wird beschrieben, wie man auch das Rad für sich individuell „fit“ machen kann. Der letzte Abschnitt beinhaltet, wie sich das Rad optimal nutzen lässt und wie man am Besten etwas für seine Gesundheit machen kann.

Hier geht es zum Artikel (pdf, 1,64 mb).

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