Praxisbezug wahren

Ein wichtiger Bestandteil des Verkehrssicherheitsunterrichts sollten themenspezifische "Exkursionen" zu Fuß und Übungsfahrten im Schul- und Wohnumfeld sein. Durch diesen Praxisbezug können sich Kinder Verkehrsregeln leichter einprägen und abrufen.

Es bietet sich an, auf Ausflügen mit Erst- und Zweitklässlern Verkehrssituationen zu beobachten und die geltenden Regeln abzuleiten. So kann beispielsweise der Weg ins Schwimmbad oder zur Stadtbibliothek genutzt werden, um das Überqueren von Straßen oder Vorfahrtsregeln zu lernen.

Verkehrsregeln werden zunächst abseits des Verkehrs geübt. Sobald die Kinder über ein sicheres Fahrverhalten verfügen, müssen sie beim Übergang in den Realraum unterstützt werden. In Kleingruppen können zunächst ruhige Straßen befahren werden, bevor sukzessive weitere Verkehrsräume erschlossen werden. Es bietet sich an, für diese Radfahrtrainings Projekttage zu nutzen. Zum Abschluss kann eine gemeinsame Radtour zu einem nahegelegenen, für die Schülerinnen und Schüler spannenden Ziel stehen, so zum Beispiel das Schwimmbad, ein Outdoorspielplatz o.Ä.

Folgende Materialien liefern hierzu gute Anregungen:

- "Mein Fahrrad-Tagebuch" ist eine Broschüre der Hamburger Schulbehörde für die Radfahrausbildung, in der Theorie und Praxis des Radfahrens miteinander verknüpft werden. Schulen aus anderen Bundesländern können das Schülerheft als Klassensatz per Mail (gunter.bleyer@bsb.hamburg.de) bestellen. Sie erhalten dazu eine kostenlose CD mit weiteren Materialien. Die Kosten (inkl. Versand) belaufen sich auf rund € 2,00 pro Exemplar.