Besondere Fortbewegungsmittel

Gemäß § 24 StVO sind Roller und Kinderfahrräder keine Fahrzeuge im Sinne der StVO. Kinderfahrräder sind solche Fahrräder, die für die Körpermaße von Kindern im Vorschulalter gebaut sind und zum spielerischen Umherfahren benutzt werden. Diese Fahrräder ermöglichen nur eine geringe Geschwindigkeit und können ohne erhebliche Gefährdung der Fußgänger dem Gehwegverkehr zugeordnet werden. Von Fahrrädern mit größeren Abmaßen geht eine höhere Gefahr aus, sodass diese als Fahrzeug im Sinne der StVO einzustufen sind.

Auch Roller sind keine Fahrzeuge im Sinne der StVO, sondern besondere Fortbewegungsmittel, auch jene, die für Erwachsene angeboten werden. Einräder zählen ebenso zu den besonderen Fortbewegungsmitteln.

Besondere Fortbewegungsmittel sind dem Fußgängerverkehr zugeordnet. Sie sind deshalb auf dem Gehweg mitzuführen. Die Benutzer haben sich dabei wie Fußgänger zu benehmen, also deren Geschwindigkeit zu achten und an querenden Straßen zu warten. Die Beleuchtung ist ebenfalls freiwillig.

Inline-Skates zählen auch zu den besonderen Fortbewegungsmitteln, sodass Inline-Skater dem Fußgängerverkehr zuzuordnen sind. Die Fahrbahn, ein Seitenstreifen oder ein Radweg können allerdings genutzt werden, wenn dies durch das Zusatzzeichen erlaubt ist. Inline-Skater dürfen sich allerdings nur mit äußerster Vorsicht und unter besonderer Rücksichtnahme auf den übrigen Verkehr am rechten Rand in Fahrtrichtung bewegen.