Argumente für die Familienradtour

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Endlich allein Radfahren können! Nur wenige Errungenschaften geben Kindern so viel Selbstbewusstsein und das Gefühl, die Welt schon bald alleine erobern zu können. Die erste größere Radtour bestärkt dieses Hochgefühl: Die Kinder stellen fest, dass ihnen das Rad nicht nur die häusliche Umgebung, sondern nahezu die ganze Welt erschließt. Auf längeren Touren spüren die Kinder schon nach zwei oder drei Tagen den Zuwachs an Kondition. Berge sind kein Hindernis mehr, die Abstände, in denen man eine Pause braucht, werden größer, jeden Tag stehen mehr Kilometer auf dem Tacho. Spätestens dann setzt der Ehrgeiz ein.

Was Kinder dabei so ganz nebenher auch noch lernen:

  • Ausdauer und dass es toll ist ein Ziel zu erreichen, auch wenn es zwischendurch langweilig oder gar anstrengend war,
  • das Überschreiten der Frustrationsgrenze bei Steigung, Kälte, Regen, Pannen...,
  • Konzentration auch über längere Phasen,
  • Orientierung und – ganz spürbar – die Geographie der Region
    und ganz wichtig:
  • dass die Familie ein Team ist, in dem jeder seine Stärken und Schwächen hat und jeder etwas beitragen kann – und sei es nur gute Laune oder das richtige Lied –, um die anderen bei schlechtem Wetter bei der Stange zu halten.

Wer einmal eine mehrtägige Radtour mit Kindern gemacht hat, weiß, dass das den Alltag grundlegend positiv verändern kann.