Fahrrad in Bus und Bahn

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Rad und öffentliche Verkehrsmittel ergänzen sich gut. Vor allem bei längeren Touren bietet es sich an, mit der Bahn anzureisen bzw. Hin- oder Rückfahrt mit dem Zug zu machen. Auch bei kürzeren Ausflügen erweitert eine solche Kombination den Aktionsradius erheblich.

Das Positive vorweg

Die Bundesländer, die für den Nahverkehr bei der Bahn zuständig sind, haben die Radfahrer als wichtige Kundengruppe erkannt und sorgen in der Regel dafür, dass die Nahverkehrszüge Mehrzweck- oder Fahrradabteile haben. Die Preise werden landesweit oder nach Verkehrsverbund festgelegt. In einigen Regionen ist die Radmitnahme als Maßnahme zur Tourismusförderung sogar kostenlos.

Vorsicht an Wochenenden mit Fahrradwetter

Da die Fahrradplätze im Nahverkehr nicht vorgebucht werden müssen, entscheidet der Zugführer, wann das Kontingent erschöpft ist. Da bleiben Radfahrer bei vollen Zügen schon mal am Bahnhof stehen.
Da viele Intercitys inzwischen durch ICEs ohne Fahrradabteil ersetzt wurden, wird die Fahrradmitnahme im Fernverkehr immer schwieriger. Fernzüge aus der Schweiz und aus Österreich haben oft noch ein Fahrradabteil genauso wie die verbleibenden Intercity-Züge. Hier müssen die Fahrradplätze auf jeden Fall vorgebucht werden. Wer ein bisschen flexibel ist, bekommt aber auch während der Schulferien noch Plätze für Kleingruppen.
Die Nachtzüge von CityNightLine haben in der Regel Fahrradstellplätze.
Eingeklappte Falträder sowie in manchen Verkehrsverbünden auch Kinderräder bis 20 Zoll gelten als Handgepäck. Für Dreiräder, Liegeräder, Fahrradanhänger und Tandems gibt es besondere Mitnahmebedingungen, die jeweils bei den Bahnunternehmen zu erfragen sind.
Wer unterwegs auf die Bahn umsteigen möchte, sollte das beim Packen und bei der Auswahl des Fahrradgepäcks schon berücksichtigen, da Räder und Anhänger beim Ein- und Aussteigen unbepackt sein sollten.

Die wichtigsten Links zur Radmitnahme im öffentlichen Verkehr gibt es in der RADschlag-Linkliste.