Außerschulische Partner

Gemeinsam kann man mehr bewegen. Daher ist es sinnvoll, sich Partner außerhalb der Schule zur Unterstützung der Aktivitäten zu suchen. Außerschulische Partner können den Weg hin zur fahrradfreundlichen Schule unterstützen. Ein weiterer Vorteil der Zusammenarbeit ist, dass Schülerinnen und Schüler lernen, sich gezielt Partner und Hilfe für die Lösung von Problemen zu suchen und sich im Umgang damit üben.

Neben den Eltern können außerschulische Partner auf der einen Seite die kommunalen Verwaltungen, Polizei und Verbände sein. Auf der anderen Seite sind es Nachbarn, örtliche Unternehmen, Geschäfte oder Vereine.

Vertreter der Stadtverwaltung können gezielt zu Verkehrsfragen, die die Schule betreffen, Auskunft geben. Sie sollten unbedingt bei allen geplanten Aktion im Umfeld der Schule hinzugezogen werden. Mögliche Ansprechpartner sind das Tiefbauamt, das Verkehrsamt, das Umweltamt, aber auch das Kinder- und Jugendamt. In Landkreisen sind diese zum Teil bei den Kreisverwaltungen angesiedelt.

© Valeska Zepp

Die Polizei ist ein hilfreicher Ansprechpartner bei allen Fragen zur Verkehrssicherheit und -erziehung. Häufig gibt es speziell ausgebildete Beamte, die für die Arbeit in Schulen zur Verfügung stehen.

Verbände wie die Deutsche Verkehrswacht unterstützen ebenfalls mit Material und bundesweit ansässigen Ansprechpartnern die Verkehrssicherheitsarbeit in Schulen. Experten zu sämtlichen Aspekten nachhaltiger Mobilität finden Lehrerinnen und Lehrer bei Umweltverbänden wie dem ADFC, dem BUND oder dem VCD.

Gerade wenn es um Themen wie das Mobilitäts- oder Parkverhalten geht, sind die Anwohner, die in unmittelbarer Nähe der Schule wohnen, eine wichtige Zielgruppe für die Ansprache. Gute Nachbarschaft zahlt sich aus, wenn die Nachbarn in Aktivitäten eingebunden werden.

Örtliche Firmen und Unternehmen oder der Einzelhandel können wertvolle Partner von Schulen sein. Dabei geht es nicht nur um Geld- oder Sachdienstleistungen. Oftmals bieten auch sie viele Erfahrungen und Ideen, wenn es um Kooperationen zum Mobilitätsmanagement oder um gemeinsame Initiativen geht. 

Sportvereine, insbesondere Radsportvereine besitzen nicht nur fachliches Know how, sondern auch Erfahrungen in der Jugendarbeit. Sie können als Unterstützer bei der Durchführung schulischer Projekttage angesprochen werden. Kontakte zu Vereinen vor Ort können über die Landesverbände des Bundes Deutscher Radfahrer e.V. (BDR) erfragt werden.

Der öffentliche Nahverkehr unterstützt Schulen häufig durch spezielle Unterrichtsmaterialien sowie durch konkrete Angebote wie die Durchführung von Aktionstagen oder einer Busschule.